Über "mich"?
(This page in english)



"Ich kann gar nichts, denn mich gibt es nicht!
Es gibt nur Lebensfreude, die scheinbar jemanden spielt."

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Kurze Geschichte des Erwachens

Kurzbiographie in Ich-Form 
Was ich besonders schätze

DAS soll Erwachen sein? oder: Wenn nichts übrig bleibt...

"Ich" hatte schon viel vom Erwachen gelesen.
Es schien mir etwas zu sein, das weit weg ist
von „mir“ mit „meinen“ scheinbaren Problemen und Erfolgen.

2004 geschah ein erstes Sehen.
Aber es war nicht wirklich klar.
Ängste stiegen auf und ich fragte mich
"Huch! DAS soll Erwachen sein?"
"Ich" hatte "mir" das anders vorgestellt!

Trotzdem baten "mich" Menschen, Satsang anzubieten .
Dabei fiel mir auf, dass da manchmal „etwas nicht stimmte.“

Ich las Bücher, sah unzählige Videos,
und entdeckte erstaunt, dass sie "meine" Fragen aber nicht klärten.

Dann stieß "ich" auf den Satz
"Da ist niemand, der eine Wahl hat,"
klares Sehen geschah und alle Fragen und Geschichten
verstummten für einen Moment,
um brav und fleißig wieder aufzusteigen .

Allerdings hatten sie ab diesem Moment
nicht mehr so gute Chancen,
kritiklos für wahr gehalten zu werden.

Ich-Geschichten stiegen natürlich weiter auf,
dadurch entstand wieder Spannung,
Angst, Ärger, Eifersucht.
Dies war die Einladung hinzusehen.
Aufräumen geschah.

So wurde immer wieder gesehen,
dass es nicht um mich, jemanden besonderen oder etwas geht,
nicht darum, etwas loszuwerden, zu bekommen oder zu erreichen,
mich in angenehme Zustände zu versetzen,
loszulassen oder den Geist zu beruhigen.

Denn da ist Niemand, der das könnte.
"Ich" kann gar nichts.
Denn "mich" gibt es nicht.

Was für eine Erleichterung!!!!!

Was für ein Glück, nichts
und zugleich alles zu sein.
Auch Ichen, getrennt- oder unglücklich,
ängstlich, hilflos, verletzlich zu sein.

Die Freiheit wurde entdeckt,
die Freiheit, alles zu sein.

Und es wurde gesehen,
dass hier immer wieder große Freude aufstieg,
hinzusehen bis nichts mehr übrig blieb -
nichts als Das, was ist, so wie es ist.


(Aus dem Manuskript "Das Leben als Liebesspiel, oder: Mich gibt es nicht. Was für eine Erleichterung!")


Der Wunsch, einfach nur zu sein, oder: Kurzbiographie in Ich-Form

"Meine" Mutter liebte mich sehr und war oft voller Bewunderung für ihre, wie sie meinte, schöne und intelligente Tochter. Ich gab mir große Mühe, alles richtig zu machen und dem Bild meiner Mutter von ihrer Tochter gerecht zu werden und von allen geliebt zu werden.

Diese "Programmierung" blieb. Das Gabriele-Ich war sehr leistungs- und zielorientiert - darauf ausgerichtet, alles richtig zu machen, zu gefallen und Anerkennung zu bekommen. Während dies beruflich sehr nützlich war, wurde es oft privat oft auch als schwere Last empfunden. Die Sehnsucht danach, einfach nur zu sein war zeitweise ebenso stark wie der Wunsch bewundert und anerkannt zu werden.

Nach dem erfolgreichen Besuch eines Wirtschaftsgymnasiums folgte das Studium der Kunstgeschichte in Frankfurt, Birmingham/GB, Tübingen, Perugia/Italien und Heidelberg - eine Zeit, in der ich mich mehr und mehr mir selbst - anstatt den Zielen und Wünschen meiner Familie - zuwandte. Schon vor und während des Studiums fand ich zu verschiedenen Selbsthilfegruppen, wo ich begann, von dem zu sprechen, was in mir stattfand und Mitgefühl zu empfinden mit diesem Ich, das sich so anstrengte, jemand besonderes, hilfreich und geliebt zu sein.

Ich fand nach dem Studium sofort eine Tätigkeit als Assistentin des Geschäftsführers in einem Verlag. Währenddessen begann ich bereits eifrig, Zeitungsartikel über psychologische Themen zu schreiben. Dabei stieß ich in einer Zeitschrift auf Plum Village, ein buddhistisches Kloster in Südfrankreich unter der Leitung von Thich Nhat Hanh.

Der Wunsch einfach nur zu sein, war sehr groß und ich suchte schon lange nach einem Ort, der mir dies ermöglichen sollte. Ich genoss die Zurückgezogenheit, die wunderschöne Landschaft dort und die Möglichkeit, einfach nur mit mir selbst und doch in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter zu sein.

Aber ich wurde auch den Eindruck nicht los, dass das, was ich dort lebte, auch nur wieder ein - wenn auch neues und scheinbar viel besseres – Ideal lebte. Statt der erfolgreichen, lieben Tochter, wollte ich nun eben die Verkörperung buddhistischer Achtsamkeit und Mitgefühl leben und bekam dort auch immer wieder viel Anerkennung dafür. Ich hatte allerdings noch etwas entdeckt in Plum Village: Ich hatte im Rahmen meiner Aufgabe als Gästebetreuerin dort beobachtet, dass ich gerne Menschen begleitete und betreute und Menschen sich mir auch gerne anvertrauten.

Über einen dreimonatigen Umweg in die Türkei, wo ich in einer Begegnungsstätte für interreligiösen Dialog tätig war, ging ich nach Deutschland zurück und begann eine Ausbildung in Humanistischer Psychotherapie sowie später in NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und Systemischem Coaching. Zugleich war ich weiterhin mit Begeisterung als Sekretärin und hobbymäßig auch journalistisch tätig.

Kurz nach der Ausbildung als Psychologische Beraterin, Heilpraktikerin in Psychotherapie und NLP-Lehrtrainerin zog ich nach Hochdorf (bei Reichenbach), eröffnete dort eine eigene Praxis und bot QuantenNLP-Ausbildungen an. Fast gleichzeitig lernte ich Vanessa Van Echten kennen, zu der es mich drei Jahre hinzog.

Satsang war die Antwort auf so viele offene Fragen und Vanessa erschien mir wie die Verkörperung von etwas, von dem ich gar nicht geglaubt hatte, dass es das wirklich gab: Einfach nur sein. Da schien eine lebendige Frau zu sein, die einfach sie selbst war und dabei Freude empfand! Nicht Leistung war im Vordergrund, nicht jemand oder etwas besonderes zu sein, sondern einfach das, was gerade ist, so wie es eben ist.

Alles, wovon ich bisher nur gehofft hatte, dass es das gibt, war da wirklich - in Fleisch und Blut. Das war anders als darüber zu lesen... vollkommen anders! Ich staunte, ja, war begeistert und nichts hätte mich die drei Jahre, die "ich" mit ihr verbrachte, davon abgehalten, zwei Mal die Woche dorthin zu gehen.

Die Trennung von meinem damaligen Lebenspartner erschütterte - wie so oft in meinem Leben - viele Vorstellungen - von Sicherheit, von einem Zuhause, davon, was sein und nicht sein sollte und so wurde - wieder einmal - gesehen, dass es nie mehr oder weniger als nichts und alles zugleich gibt und dass da niemand ist, der eine Wahl hat. So ging ich übergangsweise nach Berlin und später zog ich nach Hamburg.

Aber das Wesentliche für "mich" an all dem ist: Das alles ist "nur" eine Geschichte. In Wirklichkeit ist nie etwas geschehen und es gibt niemanden namens Gabriele. Jetzt gerade ist da einfach nur Stille, die schreibt.

(Aus dem Manuskript "Das Leben als Liebesspiel, oder: Mich gibt es nicht. Was für eine Erleichterung!")

 

Was ich besonders schätze:
Hej hallo du,

mir ist nicht wichtig, ob du Erfolg hast, wie spirituell, erwacht oder intelligent du bist, wie viel Geld du verdienst, oder was du schon alles gemacht hast. Ich suche keine Versprechen für die Zukunft, noch, dass du mir zuliebe etwas tust, was du gar nicht möchtest, oder etwas unterlässt, was du dir von Herzen wünschst.

Nein, ich schätze es viel mehr, wenn du dich traust, manchmal einfach nur still zu sein, zu spüren, was gerade bei dir ist, auch deine sensiblen Seiten zu zeigen, zu leben anstatt zu überleben und zu dem zu stehen, was du dir von Herzen wünschst.

Ich schätze das enorm, weil auch ich am liebsten einfach nur bin.

Ja, es berührt mich sehr, wenn Menschen ganz natürlich sie selbst sind, wenn sie nicht nur ihre Schokoladenseite zeigen. Denn dadurch lädst du auch mich dazu ein, mich ganz offen zu zeigen.

Und das empfinde ich als ein großes Geschenk!

In Liebe, Gabriele
 

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Vieles über scheinbar Gabriele und zum Thema Nichtdualität 
findest du auch in den Texten und in den Videos.

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