Liebesbrief an die Männer
(Text in Ich-Form)
(Dieser Text entstand im Internet, wo ich mich im Rahmen von Partnersuchforen aufhielt. Der Text war mein Profiltext dort. Er ist allgemeinverständlich geschrieben und enthält deswegen mehr Ichen als in den anderen Texten.)
Hallo du, sei ganz herzlich willkommen auf meinem Profil!
Ich heiße Gabriele und bin am liebsten nichts und niemand besonderes, necke gerne, tue Dinge gerne für nichts, spielerisch - ohne Sinn und ohne Zweck - einfach nur, weil es schön ist, sie zu tun.
Ich schätze die behutsame Annäherung und stelle oft - wenn ich näherkommen möchte - unendlich viele Fragen. Sie lassen mich an dir teilnehmen, geben mir die Möglichkeit, dich kennenzulernen und zu spüren, ob ich noch näherkommen möchte.
Überhaupt bin ich oft wie ein kleines Kind - neugierig, verspielt, mal stürmisch, zart oder keck. Manchmal aber auch ganz still, wie ein tiefer See.
Und manchmal ganz Frau, weiblich, empfänglich und zutiefst sinnlich.
Hmmm? Bei dem Wort "sinnlich" fällt mir ein: Wenn du ein Gespräch damit beginnst, mir zu sagen, dass du mit mir ins Bett willst, ist das ehrlich (und ich schätze Ehrlichkeit sehr!), du musst aber davon ausgehen, dass du dabei nur meinen Kopf erreichst, nicht mein Herz, nicht das, was ich noch alles bin.
Denn ich bin ja nicht nur Kopf oder Körper, sondern auch Stille, Liebe, Lebensfreude, Zärtlichkeit, Frau, ein verspieltes, manchmal auch zutiefst verletztes Kind. Ich bin so viel mehr!
Und mir scheint, wenn du von Sex sprichst, ......(Aus dem Manuskript "Das Leben als Liebesspiel" von scheinbar Gabriele Rudolph).