Großes Staunen, kein Unterschied: Sexualität mit oder ohne Partner
(Text in Ich-Form)



Ich lernte mal einen Mann kennen. Zuerst hatten wir nur kurze, nahezu unbestimmte Gespräche. Dann gab es einen Punkt, wo er mich fragte, was ich an ihm anziehend fände und als ich ihm antwortete, dass es etwas Zartes, Sensibles um seine Lippen sei und auch sein Aussehen allgemein, da war er sehr berührt, wie er sagte, auch wegen meiner Ehrlichkeit. Ab diesem Punkt rief er häufiger an und fing an zu flirten.

Als er allerdings sexuelle Andeutungen per E-Mail machte, sagte ich ihm, dass ich über das Thema Sexualität nicht schreiben oder telefonieren wolle. Ich erklärte ihm: „Denn wenn ich damit in Kopf gehe, löst das im Körper Lust aus und Habenwollen, obwohl du gar nicht körperlich da bist. Ich möchte damit aber nicht im Kopf bleiben, denn wenn, dann tue ich es lieber in Wirklichkeit.“

Daraufhin wurde er ziemlich munter und suchte schnellstens einen Termin, an dem er mich besuchen könnte. Das erste Treffen ...

(Fortsetzung im Manuskript "Das Leben als Liebesspiel" von scheinbar Gabriele Rudolph).


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